Wolfgang Kröger

Wolfgang Kröger

Geboren 1949, wuchs ich in Wedel bei Hamburg auf und absolvierte dort nach dem Volksschulabschluss eine Lehre als Elektromechaniker. Beide Begriffe gibt es heute nicht mehr: Der Volksschulabschluss entspricht dem heutigen erweiterten Hauptschulabschluss und der Elektromechaniker ist am besten mit dem Mechatroniker vergleichbar. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Lehre habe ich die Fachhochschulreife auf dem Zweiten Bildungsweg erworben.

Vor Studienbeginn kam jedoch die Bundeswehr. Auch wenn ich bereits nach 14 Tagen den Dienst verweigert habe, wurde ich doch erst nach ca. 3 Monaten und zwei Gerichtsverfahren als Wehrdienstverweigerer anerkannt. Die noch verbleibenden 15 Monate Dienstzeit habe ich  in einer Werkstatt für geistig Behinderte in Rendsburg gearbeitet. Diese Zeit hat mich stark geprägt.

Nach meiner Hochzeit 1971 sind wir im folgenden Jahr nach Berlin gegangen. Hier wurde 1973 unser erstes von drei Kinder geboren.  Mit einem Technikerstudium habe ich meine Ausbildung abgeschlossen.

Mit Beginn der 1980-iger Jahre begann ich als Software-Entwickler bei der Firma Schleicher-Relais-Werke in Spandau. Dieser Firma blieb ich aus mancherlei Gründen, hauptsächlich aber mangels vergleichbarer Firmen in West-Berlin, treu. Nach mehreren Jahren in der Entwicklung folgten Jahre mit ständiger Reisetätigkeit als Service-Ingenieur, Aufgaben als Produkt-Manager, Leiter des Marketing und Vertriebsleiter für Deutschland. Leider war das Unternehmen nicht dauerhaft erfolgreich. Ende 2015 erfolgte mit der zweiten Insolvenz das endgültige Aus. Zu diesem Zeitpunkt war ich aber bereits, nach über 40 Jahren beruflicherTätigkeit, auf Rente.

Heute sind die eigenen Kinder alle erfolgreich in ihren Berufen und fünf  Enkelkindern sorgen für Spaß und Beschäftigung.

Die Freude an der Software und das Engagement Wissen an junge Leute zu vermitteln sind geblieben. Zeitweilig hatte ich Arbeitskollegen und Schüler in der Excel-Programmierung unterrichtet. Jetzt im Ruhestand konnte ich mehrere C#-Projekte und Internetseiten  für Freunde und Bekannte realisieren.

Für das Aditus Projekt engagiere ich mich, weil ich möchte, dass alle Jugendlichen eine faire Chance bekommen, ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten.
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